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Passenger Princess: Was der Begriff bedeutet, woher er kommt und wie du bequem mitfährst

Vom Lulaseat Team · · 4 Min. Lesezeit

Wenn du #passengerprincess schon mal unter einem Video gesehen hast, in dem jemand auf dem Beifahrersitz schläft, ahnst du es schon. Hier erfährst du, was der Begriff wirklich bedeutet, woher er kommt, ob er nett gemeint ist – und wie der Beifahrersitz zum bequemsten Platz im Auto wird.

Auf einem Roadtrip fährt er, während sie eingekuschelt im Beifahrerkissen schläft

Was bedeutet „Passenger Princess“?

Der Ausdruck beschreibt eine Person, die selten oder nie selbst fährt und sich gern chauffieren lässt – meist vom Freund, von der Freundin, vom Ehepartner oder von Freunden. Die „Prinzessin“ ist augenzwinkernd gemeint: Der Beifahrersitz wird zum kleinen Thron, die Arbeit macht der Fahrer.

Manche Passenger Princesses haben keinen Führerschein, manche fahren einfach nicht gern, und bei manchen sitzt der Partner lieber selbst am Steuer. Um den Grund geht es bei dem Begriff nicht, sondern um die Rolle, die du im Auto übernimmst. Auf Deutsch hört man manchmal „Beifahrerprinzessin“, meistens bleibt es aber beim englischen Ausdruck.

Woher kommt der Begriff?

Bekannt wurde der Ausdruck Anfang der 2020er-Jahre auf TikTok und Instagram, mit Videos, in denen Leute ihre Passenger Princess zeigen: an die Scheibe gelehnt eingeschlafen, die Füße hochgezogen, Snacks auf dem Schoß. Unter dem Hashtag sammeln sich unzählige Clips, und auch Songs und Memes haben den Begriff aufgegriffen.

Inzwischen ist er aus den sozialen Medien in die Alltagssprache gewandert, und Slang-Wörterbücher wie das von Merriam-Webster erklären ihn. Du findest ihn auch auf Stickern, Handyhüllen und Autozubehör – bis hin zu Kissen für den Beifahrersitz.

Kompliment oder Seitenhieb?

Meistens ein Kompliment, manchmal eine kleine Stichelei. Unter Paaren ist es fast immer liebevoll gemeint („sie ist meine Passenger Princess“), und viele bezeichnen sich selbst stolz so.

Auf den Ton kommt es trotzdem an: Mit Augenrollen gesagt, kann es andeuten, dass jemand nie selbst ans Steuer geht. Wenn du unsicher bist, wie es ankommt, sag es mit einem Lächeln – oder biete an, die nächste Etappe zu fahren. Die männliche Version, „Passenger Prince“, gibt es übrigens auch.

Die inoffiziellen Aufgaben einer Passenger Princess

Einen Vertrag unterschreibt niemand, aber im Netz ist man sich über ein paar klassische Aufgaben einig:

  • Die Playlist übernehmen – und Musikwünsche des Fahrers erfüllen.
  • Navigieren oder zumindest die nächste Ausfahrt ansagen.
  • Im richtigen Moment Snacks, Getränke und Kaugummis reichen.
  • Dem Fahrer mit guten Gesprächen Gesellschaft leisten.
  • Fotos und Videos von der Reise machen.

So wird der Beifahrersitz richtig bequem

Auf langen Strecken wird die Rolle ernst. Autositze sind zum aufrechten Sitzen gebaut, nicht zum Ausruhen: Der Kopf kippt zur Seite, die Schulter drückt gegen die Tür, und die Knie wissen nicht wohin.

Mit der richtigen Ausstattung änderst du das, ohne anders zu sitzen oder dich anders anzuschnallen:

  • Ein Ganzkörperkissen, das den Sitz auskleidet, wie das Lulaseat Beifahrerkissen: So liegen Kopf, Seite und Knie weich.
  • Eine leichte Decke oder ein Hoodie, denn die Temperatur bestimmt meist der Fahrer.
  • Sonnenbrille oder Schlafmaske gegen grelles Licht auf der Autobahn und Kopfhörer mit einer heruntergeladenen Playlist.
  • Wasserflasche und Snacks in Reichweite, damit du auf der Autobahn nicht in Taschen wühlen musst.

Egal, was du nutzt: Der Gurt muss flach und eng am Körper anliegen, die Rückenlehne bleibt während der Fahrt aufrecht, die Füße gehören nicht aufs Armaturenbrett, und zwischen dich und den Airbag kommt nichts. Mehr Tipps findest du in unserem Ratgeber im Auto schlafen.

Geschenkideen für eine Passenger Princess

Du suchst ein Geschenk für jemanden, der immer vorne mitfährt? Diese Ideen werden wirklich benutzt:

  • Ein Ganzkörper-Beifahrerkissen für Roadtrips (siehe welches Kissen fürs Auto passt).
  • Eine weiche Reisedecke, die im Auto bleibt.
  • Ein Autoladegerät mit langem Kabel, das bis zum Beifahrersitz reicht.
  • Eine Roadtrip-Snackbox mit den Lieblingssnacks.

Ihr plant eine gemeinsame Reise? Unsere Roadtrip-Packliste deckt den Rest ab.

Häufige Fragen

Ist „Passenger Princess“ eine Beleidigung?

Meistens nicht. Der Begriff wird überwiegend liebevoll verwendet oder stolz für sich selbst. Neckend kann er klingen, wenn er andeutet, dass jemand nie fährt – es kommt also auf Ton und Situation an.

Kann auch ein Mann eine Passenger Princess sein?

Ja. Der Begriff steht für jeden, der vorne mitfährt, während jemand anderes fährt. Manche sagen auch „Passenger Prince“.

Was macht eine Passenger Princess?

Mit einem Augenzwinkern: Musik, Navigation, Snacks und Gesellschaft für den Fahrer – und auf langen Fahrten ein Nickerchen auf dem Beifahrersitz.

Was ist ein Passenger Princess Kissen?

Ein langes Kissen in J-Form, das den Beifahrersitz auskleidet, sodass der Beifahrer auf langen Fahrten Kopf, Seite und Knie darauf ablegen kann. Du sitzt und schnallst dich ganz normal an; es ist ein Komfort-Accessoire, keine Sicherheitsvorrichtung. Zum Lulaseat Kissen.